Hohe und explosive Hitze ist der Schlüssel zu einer knusprigen Kruste – und sowohl ein Backstein als auch ein Backstahl können dabei helfen, indem sie die Ofenhitze absorbieren und direkt auf das Brot übertragen.
Aber welcher von beiden macht das besser – und worauf sollten Sie vor dem Kauf achten?
In diesem Beitrag beleuchten wir alle Vor- und Nachteile beider Backwerkzeuge, damit Sie die Wahl treffen können, die am besten zu Ihnen passt.
Was ist ein Backstein?
Ein Backstein ist eine dicke Platte aus Keramik oder Stein, die zum Backen von Brot oder Pizza verwendet wird. Er ist in verschiedenen Größen und Formen erhältlich – meist rechteckig oder rund, passend für den Ofenrost.
Vorteile des Backsteins
Preis: Der Backstein ist die günstigere Alternative zum Backstahl und damit ein einsteigerfreundlicher Einstieg ins Brotbacken.
Gewicht: Dank seiner Konstruktion aus Stein oder Keramik ist er leichter und einfacher zu transportieren als ein Backstahl.
Pflege und Reinigung: Der Backstein ist unkompliziert in der Handhabung und Pflege. Nach dem Gebrauch lässt er sich einfach mit Wasser und Seife reinigen – Rost ist kein Thema.
Nachteile des Backsteins
Wärmeeigenschaften: Der Backstein besitzt nicht die gleiche Wärmeleitfähigkeit wie ein Backstahl, was zu längeren Vorheizzeiten und einer schlechteren Wärmeübertragung beim Backen führt. Zudem speichert der Backstein die Wärme weniger effizient – seine Temperatur sinkt merklich, sobald der kalte Teig auf die Oberfläche trifft. Das Ergebnis ist eine blasse und weniger knusprige Kruste.
Haltbarkeit: Durch seine Konstruktion aus Keramik oder Stein neigt der Backstein mit der Zeit zu Rissen und Absplitterungen, was seine Lebensdauer deutlich begrenzt.
Was ist ein Backstahl?
Ein Backstahl ist eine dicke Platte aus Stahl – häufig Kohlenstoffstahl – mit der Sie im heimischen Ofen professionelle Backergebnisse erzielen können. Er ist bekannt für seine außergewöhnliche Fähigkeit, Wärme aufzunehmen und gezielt abzugeben.
Vorteile des Backstahls
Wärmeeigenschaften: Der Backstahl überzeugt durch schnelles Aufheizen, gleichmäßige Wärmeverteilung und hervorragende Wärmespeicherung. Er leitet Hitze deutlich effizienter als ein Backstein – und genau das ist der Schlüssel zu einer perfekt knusprigen Kruste.
Haltbarkeit: Gefertigt aus 6 mm starkem Kohlenstoffstahl, ist der Backstahl äußerst robust, bruch- und beschädigungsresistent – und hält ein Leben lang.
Nachteile des Backstahls
Preis: Im Vergleich zum Backstein ist der Backstahl die teurere Wahl – doch seine Langlebigkeit macht ihn langfristig zur besseren Investition. Wer einmal einen Backstahl kauft, kauft ihn für immer.
Gewicht: Die massive Stahlkonstruktion sorgt zwar für überragende Wärmeeigenschaften, macht den Backstahl aber auch schwerer und etwas schwieriger zu handhaben. Dank des praktischen Griffs lässt sich unser Backstahl jedoch deutlich einfacher aus dem Ofen nehmen und einsetzen.
Pflege: Der Backstahl ist einfach in der Handhabung, sollte aber alle sechs Monate mit Öl eingebrannt werden. Wasser und Seife sind zu vermeiden, da dies Rost begünstigt. Lesen Sie hier →, wie Sie den Backstahl pflegen und pflegen
Was sollten Sie also wählen?
Die Wahl zwischen einem Backstein und einem Backstahl hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wenn Sie auf der Suche nach einem Werkzeug sind, das Ihr Backen auf ein neues Niveau bringt und ein Leben lang hält, dann ist der Backstahl definitiv die beste Wahl für Sie.
Wenn Sie auf der Suche nach einer preisgünstigeren Option sind, die einfacher zu handhaben und zu warten ist, bei der Sie aber keine Kompromisse bei den Wärmeeigenschaften eingehen müssen, dann ist der Backstein die richtige Wahl für Sie.