Fünf Fragen und Antworten zu Gusseisen-Schmortöpfen
„Wir haben Julius Schiller, Gründer von Gastrotools und Kopf hinter der Produktentwicklung, fünf zentrale Fragen zum emaillierten Gusseisen-Topf gestellt – von der Entstehung bis zum Material.
Hier sind fünf Fragen und Antworten, in denen er über alles spricht, vom Designprozess bis zu seinen Gedanken zum Material.
Lohnt sich ein Gusseisen-Topf, wenn ich bereits einen Edelstahltopf habe?"
"Absolut – ich selbst koche mit beiden, aber sie erfüllen ganz unterschiedliche Aufgaben. Edelstahl, idealerweise 5-lagig, reagiert schnell und ist perfekt für Gerichte, die Tempo brauchen: Nudeln, Gemüse, Saucen. Gusseisen ist meine Wahl, wenn Zeit und Geduld gefragt sind – für Schmorgerichte, Eintöpfe, Topfbrot, knusprige Krusten oder Frittiertes. Das Material hält die Wärme konstant, ich drehe die Hitze herunter und lasse es einfach laufen – energiesparend und stressfrei. Kurz gesagt: Gusseisen und Stahl ergänzen sich perfekt. Und ganz nebenbei sieht der Topf auf dem Tisch einfach wunderschön aus."
„Ich vermeide Beschichtungen wegen PFAS. Ist Emaille auch eine Beschichtung?"
Emaille ist keine Fluorbeschichtung wie bei herkömmlichem Antihaft-Kochgeschirr. Es handelt sich um eine glasbasierte Oberfläche, die bei rund 800 °C gebrannt wird – völlig frei von PFAS und Schwermetallen.
Das Ergebnis ist eine porenfreie, hygienische Innenfläche, die leicht zu reinigen ist, säurehaltige Speisen verträgt und weder rostet noch chemische Rückstände hinterlässt.
„Ist emailliertes Gusseisen schwer zu reinigen?"
Ganz im Gegenteil. Im Alltag reichen heißes Wasser, etwas Spülmittel und ein weicher Schwamm völlig aus.
Bei hartnäckigen Rückständen einfach einweichen oder etwas Wasser mit Spülmittel aufkochen – das löst Anhaftungen schonend. Auch Natron und Wasser funktionieren hervorragend.
Kein Einölen, keine Sonderbehandlung. Nur Geschirrspüler, Metallutensilien und Temperaturschocks sollten vermieden werden – dann hält die Emaille viele Jahre.
„Was unterscheidet Ihre Töpfe von günstigeren Alternativen?"
Im Wesentlichen: die Emaille, das Gusseisen und die Verarbeitung.
Unsere Töpfe entstehen in einer französischen Gießerei mit über 100 Jahren Erfahrung – gegossen in individuellen Sandformen aus bis zu 80 % recyceltem Gusseisen, von Hand in mehreren Schichten emailliert und von erfahrenen Fachkräften geprüft.
Die Wandstärke ist bewusst gewählt für das optimale Gleichgewicht zwischen Wärmespeicherung und Kontrolle.
Der Deckel schließt dicht und hat Kondensationsrillen, der Griff ist aus Edelstahl.
Dazu kommt eine lebenslange Garantie. Unterschiede, die Sie in fünf, zehn und zwanzig Jahren noch spüren werden.
„Was war beim Designprozess am wichtigsten?"
Ein Topf, den man nie ersetzen muss. Konkret bedeutete das:
- Gleichmäßige Wärmeverteilung und stabile Wärmespeicherung – ohne unnötiges Gewicht
- Kondensationsrillen im Deckel für saftigere Schmorgerichte
- Ergonomischer Stahlgriff – auch mit Ofenhandschuhen gut zu greifen
- PFAS- und schwermetallfreie Emaille, robust und pflegeleicht
- Klare, funktionale Ästhetik in drei zeitlosen Farben – schön in der Küche und auf dem Tisch
„Was sollte ich mit dem emaillierten Gusseisen-Topf lieber nicht tun?"
Eigentlich fast alles ist möglich: schmoren, köcheln, backen, braten – im Ofen bis 290 °C und auf allen Herdarten inklusive Induktion.
Meine wichtigsten Dos and Don'ts:
- Topf langsam aufheizen – nie die BOOST/POWER-Funktion bei Induktion verwenden
- Leeren Topf nicht länger als 3–5 Minuten erhitzen
- Keine Metallutensilien, keine Stöße gegen die Emaille
- Keine Temperaturschocks – kein kaltes Wasser in einen heißen Topf
- Nicht in die Spülmaschine
Kurz gesagt: Der Gusseisen-Topf ist ein vielseitiges Werkzeug mit ganz eigenen Stärken – ideal zum Schmoren und für den Ofen. Kombiniert mit einer Kohlenstoffstahlpfanne für scharfes Anbraten und 5-lagigem Stahl für schnelle Gerichte haben Sie die perfekte Küche.
Ich verwende zum Beispiel gerne meine Karbonstahlpfanne zum schnellen Braten bei hohen Temperaturen, während ich normalerweise 5-lagiges Material verwende, wenn ich eine Soße verrühre oder ein schnelles Nudelgericht zubereite.
Ich betrachte den gusseisernen Topf als ein zusätzliches Werkzeug in meinem Küchenarsenal mit seinen ganz eigenen Stärken – genauso wie ich Messer für verschiedene Zwecke habe.
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Den emaillierten gusseisernen Topf finden Sie hier.
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